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Aktuelles vom Jodlerklub Herisau-Säge
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Unser nächster Auftritt:
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Samstag, 9. Juni 2012
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Herisauer Obedschwinget
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Aus dem Turnverein Herisau-Säge wurde im Jahr 1932 mit dem Namen
„Jodel-Doppel-Quartett des TV Herisau-Säge“ diese
Gesangsformation gegründet. Der Name „Säge“ bezieht sich auf ein
Quartier im südlichen Teil von Herisau. Es wirkte
wahrlich etwas befremdend, dass die Appenzeller damals im
Berner-Chüejermutz und mit „Flieger“ ihre ersten öffentlichen
Auftritte bestritten. Fehlendes Geld und die Kriegsjahre waren
einer Anschaffung der damals schon recht teuren
Appenzellertracht
hinderlich und der Mutz war ja allgemein als „Jodlergwand“ ein
Begriff. Zudem hatten diese Turner-Jodler ihre meisten Auftritte
innerhalb des herkömmlichen Turnvereins.
Doch so ganz wohl war es ihnen scheinbar im „fremden Gewand“
nicht. So entschloss man sich im Jahre 1939 für insgesamt 250
Franken 12 gelbe „Schlotten“ anzuschaffen. Noch heute gehören
diese wärmenden Jacken zur aktuellen Kurzarmtracht; ja, sie
waren eigentlich während vielen Jahren so etwas wie das
Markenzeichen des Jodlerklubs Herisau-Säge.
Den Protokollen darf aber entnommen werden, dass der Jodlerklub
Herisau-
Säge das überlieferte Liedgut und das Brauchtum äusserst sorgsam
pflegte. Geprägt durch gute Jodler, ausgewiesene Dirigenten und
sehr initiative Präsidenten war dem Klub in all den Jahren sehr
grosser Erfolg beschieden. Innerhalb von 77 Jahren wirkten nur
gerade vier – und dazu noch vorzügliche - Dirigenten. Aber auch
die Präsidenten standen dem in Nichts nach. Nur gerade drei
Präsidenten verteilen sich auf die vergangenen 50 Vereinsjahre…!
Diese Kontinuität und die dadurch auch hohe gesangliche Qualität
verlieh dem Klub im wahrsten Sinne des Wortes Flügel. Auftritte
auf allen Kontinenten der Erde waren die Folge davon und auch
auf heimatlichem Boden wurde man auf die „gwerigen“ Appenzeller
aufmerksam. Auftritte am Unspunnenfest, an der Berner-Jodler-Matineé
und auch am Bremgartenkonzert sind ebenso positiv zu erwähnen
wie die verschiedensten Fernsehauftritte. Solche wirkliche
Glanzpunkte der Vereinsgeschichte erarbeiteten sich die „Sägler“
mit nahezu lückenlos erreichten Höchstnoten an den
Unterverbands- und Eidgenössischen Jodlerfesten. |
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